Berufsbedingte Gesundheitsprobleme

Jeder siebte Erwerbstätige leidet

Eine Million Menschen in der Schweiz leidet jährlich an berufsbedingten Gesundheitsproblemen. Anders formuliert: Mehr als jeder siebte Erwerbstätige ist von einem Arbeitsunfall oder einem Gesundheitsproblem betroffen, das durch die Arbeit verursacht oder verschlimmert wurde. Dies zeigt eine Schätzung des Bundesamtes für Statistik, die auf der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung 2013 basiert.

Physische und psychische Risiken steigern Gesundheitsgefährdung

2013 erlitten 316‘000 Personen einen Arbeitsunfall. Bei den Gesundheitsproblemen handelt es sich in knapp sechs von zehn Fällen um Knochen-, Gelenk- oder Muselbeschwerden. Und in jedem fünften Fall sind Stress, Depressionen oder Angstzustände die Ursache. 25 Prozent der Personen mit solchen Gesundheitsproblemen waren während mindestens zwei Wochen arbeitsunfähig.

Die Erhebung weist zudem darauf hin, dass Menschen, die mindestens zwei physischen Risiken ausgesetzt sind, deutlich öfter an berufsbedingten Gesundheitsproblemen leiden, als Personen, die diesen Risiken nicht ausgesetzt sind. Gleiches zeigt sich bei psychosozialen Risiken wie starkem Zeitdruck, Gewalt, Mobbing oder starker emotionaler Belastung: Von psychischen Risiken betroffene Erwerbstätige gaben deutlich öfter an, mit Gesundheitsproblemen konfrontiert zu sein als jene, die keinen psychosozialen Risiken ausgesetzt sind.

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Zur Arbeitskräfteerhebung 2013 des Bundesamtes für Statistik

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