SVV-Wettbewerbs-Modell

Wettbewerbsfähige Unternehmung

Unternehmen müssen wettbewerbsorientiert ausgerichtet sein, damit sie im privatwirtschaftlichen Umfeld überleben können. Dabei hängt die Wettbewerbsfähigkeit einer Unternehmung zunehmend von der Fähigkeit ab, zeitnah und flexibel auf individuelle Bedürfnisse der Anspruchsgruppen einzugehen: Kunden beispielsweise verlangen nach der Erfüllung ihrer individuellen Bedürfnisse; Mitarbeitende erwarten individuell auf sie zugeschnittene Arbeitsverhältnisse.

Systemtheoretisch visualisiert

Auf der Basis dieser These entwickelte eine vom Schweizerischen Versicherungsverband SVV zusammengestellte Expertengruppe ein Modell zur Visualisierung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Um der komplexen Thematik Rechnung zu tragen, wurde mit dem Sensitivitätsmodell nach Prof. Frederic Vester ein systemtheoretischer Ansatz gewählt.

Das erarbeitete SVV-Modell, das auch Anregungen der systemischen Prävention berücksichtigt, besteht aus 16 Variablen und insgesamt 240 direkten Wirkungsbeziehungen. Dies ermöglicht eine strukturierte Auseinandersetzung mit der Fragestellung der Wettbewerbsfähigkeit von privatwirtschaftlichen Unternehmen.

Erfolgsfaktor «Engagierte Mitarbeiter»

Das Modell simuliert die Auswirkungen von Führungsentscheiden und zeigt auf, welche Determinanten wie im System interagieren. Es hat sich gezeigt: Die Variable «Engagierte Mitarbeitende» übt einen entscheidenden Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit einer Unternehmung aus.

Die Erkenntnisse aus der Simulation des Modells können als Grundlage für eine strukturierte individuelle Diskussion im strategischen Management einer Unternehmung dienen und zusammen mit anderen Faktoren zum Erfolg einer Organisation beisteuern.

Fachartikel als PDF

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SVV-Broschüre: Die wettbewerbsfähige Unternehmung im Zeitalter der Individualisierung

SVV-Modell der wettbewerbsfähigen Unternehmung in der Übersicht:

Gesamtmodell

Zitate

Wollen die mich eigentlich verarschen?

Michèle Roten:
«Happy Birthday».